Radikaldemokratische Stiftung i.G.
Bildungs- und Förderwerk ehemaliger Jungdemokrat*innen/Junge Linke

Dokumente:

Unter dieser Rubrik finden Sie Dokumente zu 100 Jahre Jungdemokrat*innen.

Der Verband wurde am 27.4.1919 unter Mitwirkung von Friedrich Naumann und Dr. Julie Meyer als "Reichsbund demokratischer Jugendverbände" gegründet. Die unabhängige Jugendorganisation arbeitete mit der Deutschen Demokratischen Partei DDP bis 1930 zusammen. Die Mehrheit der "Deutschen Jungdemokraten", wie sie seit 1928 hießen, verließ 1930 die DDP, als diese mit dem antisemitischen und antidemokratischen "Jungdeutschen Orden" zur "Staatspartei" fusionierte und gründete die "Radikaldemokratische Partei", die keine Bedeutung mehr erlangte.

1947 wurden die Jungdemokraten neu gegründet und arbeiteten mit der FDP zusammen, bis diese sich vom politischen Liberalismus abwandte. Die Jungdemokraten trennten sich im November 1982 von der FDP und wurden unabhängiger politischer Jugendverband, der zunächst mit den Grünen, ab den 90er Jahren auch mit der Linkspartei zusammen arbeitete. 1990 fusionierten die Jungsdemokraten mit dem 1989 in der ehemaligen DDR gegründeten undogmatischen "Marxistischen Jugendverband-Junge Linke". Die Organsation heisst seitdem JungdemokratInnen/Junge Linke JD/JL. Ehemalige Mitglieder der Jungdemokraten finden sich heute in Politik und Wirtschaft, Gewerkschaften und im Journalismus, an vielen Hochschulen und in vier Parteien: Der FDP, den Grünen, der Linken und in der SPD. 

Unter "Dokumente" werden hier Beschlüsse, Broschüren und Plakate der Jungdemokrat*innen aus den verschiedenen historischen Epochen veröffentlicht.